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Das Ernährungskonzept eines Fitness-Sportlers oder Bodybuilders ist grundsätzlich von den alltäglichen Essgewohnheiten eines Normalverbrauchers zu unterscheiden.
Geht es doch bei einer gesunden und sinnvollen „Sporternährung“ darum, je nach sportlicher Orientierung, gewisse persönliche Ziele zu erreichen. Der Sportler muss eine spezielle Diät (griechisch dieta = Lebensweise) einhalten, sich also dementsprechend ernähren, um seine sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Gerade wer intensiv Sport treibt oder unter Stress steht, hat einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen.Die Förderung von Muskelaufbau durch intensives Training und eine optimale Ernährung ist das ganze Geheimnis. Der Sportler muss einerseits adäquat trainieren und andererseits das verzehren, was er für seine persönlich gesteckten Ziele unbedingt braucht. So benötigt man für den Muskelaufbau Nahrungsprotein, sei es nun in Form von Fleisch oder als Proteinpulver. Wie groß der tatsächliche Bedarf an Protein für jeden einzelnen ist, hängt vom jeweiligen Leistungsgrad und der Trainingsintensität des Sportlers ab und kann individuell unterschiedlich sein. Als Richtwert für Hantelsportler können 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und pro Tag angesehen werden. Natürlich muss auch der Energiestoffwechsel an das Training angepasst werden. Als Lieferant für die Energieträger fungieren Kohlenhydrate. Die optimale Lenkung des Energiestoffwechsels kann man mit dem Verzehr kohlenhydratreicher Nahrungsergänzungen praktizieren. Das ist besonders wichtig für ein effektives Training und natürlich auch für eine schnelle Regeneration. Hier sind so genannte Weight Gainer empfehlenswert. Weight Gainer sind Kombinationsmischungen aus hochwertigen Proteinen und Kohlenhydraten.
Ebenfalls darf man nicht ignorieren, dass auch Fett als Energieträger und als Lieferant von fettlöslichen Vitaminen in der Ernährung zu berücksichtigen ist. Denn der Mehrbedarf eines Sportlers an Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist ebenfalls erhöht. Ursachen dafür sind der starke Flüssigkeitsverlust(u. a. Schweißverlust) und der intensivere Stoffwechsel durch die erhöhte körperliche Aktivität des Sportlers.
Für den Energiebedarf jedes Menschen spielen Fette und Kohlenhydrate eine wichtige Rolle. Fette liefern nicht nur Energie sondern enthalten auch essenzielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine. Proteine/Eiweiß sind für den Muskelaufbau enorm wichtig, dienen jedoch auch als Energielieferant.
Ernährung ist die Aufnahme von Nahrungsstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Lebenslagen benötigt. Ernährung ist eine Voraussetzung für die Lebenserhaltung jedes Lebewesens.Unter menschlicher Ernährung versteht man die Versorgung von Menschen mit Nahrung in Form von Nahrungsmitteln und Genussmitteln.
Der menschlichen Ernährung dienen rohe, gekochte oder anders zubereitete, frische oder konservierte Nahrungsmittel. Fehlfunktionen der Nahrungsaufnahme werden als Ernährungsstörungen bezeichnet.
Ernährungsformen
In erster Linie ist das, was der Mensch isst, wie er es zubereitet (Kochkunst) und zu sich nimmt (Esskultur) sowie auch das, was er nicht isst (Nahrungstabu), von seinem Lebensraum und seiner Kultur abhängig, und damit starken regionalen Unterschieden unterworfen. Trotz der teils extremen Unterschiede der traditionellen Regionalküchen wird der Bedarf an Nährstoffen in der Regel gedeckt. Eine einzige "richtige" Ernährungsform kann es folglich nicht geben.
Da sich aber vor allem in den Industrieländern die Ernährungsweise von den traditionellen Formen wegentwickelt und sich durch die Zunahme sitzender Tätigkeiten der Lebensstil und damit der Kalorien- und Nährstoffbedarf insgesamt verändert, gibt es heutzutage bei vielen Menschen ein Missverhältnis zwischen Nährstoffbedarf und Ernährungsweise. Deshalb wird die Frage nach der "richtigen" Ernährung in Abhängigkeit von der Lebensweise durch die Diätetik wissenschaftlich erforscht.
Insbesondere die Zunahme an Zivilisationskrankheiten wird neben anderen Einflüssen einer modernen Fehlernährung zugeschrieben. Dies hat dazu geführt, dass es mittlerweile eine unüberschaubare Vielzahl von Ansichten, Theorien und Lehren über die "richtige" Ernährung gibt, beispielsweise die Theorien von der Vollwerternährung, die Rohkost-Lehre, die Ernährung nach den 5 Elementen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die Ayurveda-Lehre, die Makrobiotik (Ernährungswissenschaft aus der Perspektive von Yin und Yang), die Trennkost-Lehre, die Steinzeiternährung und viele mehr. Die Antworten auf die Frage nach einer "richtigen" Ernährung sind oft weltanschaulich beeinflusst.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Ernährungsregeln formuliert, die als Vollwertige Ernährung bezeichnet werden.
Zunehmend verbreitet auch die Ernährungs-, Pharma- und Nahrungsergänzungsmittel-Industrie Broschüren und Internet-Informationen zu Ernährungsfragen.
Fehl- und Mangelernährung
Entspricht eine Ernährung nicht den Anforderungen des menschlichen Organismus, so spricht man von Fehl- oder Mangelernährung. Die Begriffe werden oft uneinheitlich und manchmal synonym verwendet. Meist bedeutet aber Fehlernährung, dass ein oder mehrere Nahrungsbestandteile in falscher Menge verzehrt werden, z.B. zu fettreiche oder zu vitaminarme Kost, während man unter Mangelernährung versteht, dass der Energie- oder Kalorienbedarf des Organismus nicht gedeckt wird. Kombinationen beider Störungen kommen vor.
Ursachen von Fehl- und Mangelernährung können Hungersnöte durch Ernteausfälle, Krieg oder Katastrophen und Krankheiten sein, sowie in Industrieländern vor allem eine unausgewogene Ernährung durch mangelndes Wissen über eine gesunde Ernährung und ungünstige Essgewohnheiten. Hier spielen insbesondere das große Angebot an hochkalorischer industrieller Fertignahrung bei gleichzeitigem Rückgang der körperlichen Aktivität und der Wegfall des Essens als soziales, meist familiengebundenes Ritual eine Rolle.
Es gibt jedoch auch eine große Zahl an Krankheiten, insbesondere die sog. Zivilisationskrankheiten, für die diskutiert wird, ob sie durch die Ernährungsweise zumindest mitverursacht werden. Einen wissenschaftlichen Beweis dieser Annahme gibt es aber nur für die wenigsten Erkrankungen. Generell sind Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheit, methodisch bedingt, schwierig zu beweisen.
Gesunde Nahrung
- enthält alle notwendigen Nahrungsbestandteile (s. oben)
- enthält die Bestandteile in einer sinnvollen Zusammensetzung (z. B. kaloriengerechte Menge an Kohlenhydraten, Proteinen/Eiweißen und Fetten)
- ist ausgewogen (von allem etwas)
- enthält genügend Flüssigkeit
- wird nach Ernte bzw. Schlachtung umgehend verarbeitet und verzehrt
- enthält die Bestandteile in ihrer naturbelassen Form
- enthält keine ungesunden Mengen an Keimen und Schadstoffen
vitalstoffe
Als Vitalstoffe (auch essentielle Stoffe) werden umgangssprachlich und in der Populärliteratur alle vom menschlichen Körper benötigten bzw. der Gesundheit des Organismus förderlichen Substanzen bezeichnet, mit Ausnahme der Nährstoffe, die der direkten Energiezufuhr dienen, nämlich Eiweiß, Kohlehydrate und Fett. Mitunter werden sie auch als Mikronährstoffe bezeichnet.
Mit diesem Sammelbegriff bezeichnet werden vor allem: Vitamine Mineralstoffe Spurenelemente Ballaststoffe Sekundäre Pflanzenstoffe Fettsäuren Essentielle Aminosäuren „Der Begriff ist für den wissenschaftlichen Gebrauch ungeeignet, da er eine zu große Anzahl verschiedener Substanzen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen (z.B. Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe) zusammenfasst.
Die Gesellschaft
für Ernährungsforschung e.V. (GfE) bietet weitere Informationen über
Ernährung, Bodybuilding, Fitness und Training:
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