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Doping allg. - Die Gruppe der verbotenen Wirkstoffe unterteilt sich: in Stimulanzien, Narkotika, Anabolika, Diuretika sowie Peptid- und Glykoproteinhormone. Verboten sind weiterhin auch alle Stoffe, die in ihrer Wirkung oder chemischen Struktur mit den oben genannten Stoffen verwandt sind.

Steroide Übersicht - Anapolon, Clenbuterol, Deca-Durabolin (Nandrolon Decanoat), Dianabol, Parabolan, Testosteronpropionat uvm....

Dopingliste - Die Dopingliste des IOC wird von dem meisten Sportverbänden anerkannt und teilweise mit kleineren Änderungen übernommen. Eine andere Organisation, welche eine Dopingliste führt, ist die WADA (World Anti Doping Agency). Bei bestimmten Erkrankungen und Verletzungen der Sportler können diese bei ihren Verbänden in Einzelfällen für Wettkämpfe und Trainings Ausnahmen vor einer eventuellen Einnahme beantragen. Die Liste des IOC ist für Sportler und Vereine, welche an deren Veranstaltungen teilnehmen wollen (z. B. Olympische Spiele) als Mindeststandard verbindlich. Die kontrollierte und unkontrollierte Einnahme dieser Substanzen (oft Medikamentenmissbrauch) kann gesundheitsschädlich sein.

legales Doping - Seit einigen Jahren nutzen immer mehr Kraftsportler Hormonbooster mit großem Erfolg, wie z.B. das bulgarische Powerlifting Team. Studien in Europa haben ergeben, dass mit der Einnahme von Tribulus Terrestris der Testosteron Spiegel um ca. 30% innerhalb von nur 5 Tagen anstieg. Testosteron ist das wirkungsvollste anabole Hormon und unterstützt den Muskelaufbau.

Natürliche Steroide kommen in Tieren, Pflanzen und Pilzen vor. Ihre biochemischen Aufgaben reichen von Vitaminen und Sexualhormonen (Androgene beim Mann beziehungsweise Estrogene (Östrogene) bei der Frau) über Gallensäure und Krötengifte bis zu den herzaktiven Giften von Digitalis und Oleander.

In Tieren und im menschlichen Organismus stellt Cholesterin das wichtigste Steroid dar; Pflanzen enthalten es dagegen nicht. Aus Cholesterin werden Lipoproteine und Hormone aufgebaut, z. B. die Hormone der Nebennierenrinde (Kortikosteroide). Künstliche Derivate des männlichen Sexualhormons Testosteron, die Anabolika, werden als Muskelaufbaupräparate verwendet.

Biosynthese

Steroide werden im Organismus aus Isopren gebildet. Pro Cholesterinmolekül werden 6 Isoprenmoleküle benötigt. Die Synthese ist energie- und sauerstoffabhängig. Pro Tag werden im Körper eines Erwachsenen 1-2 g synthetisiert; der Gesamtbestand beträgt ca. 150 g. Die Synthese wird durch die Ernährung und durch Hormone beeinflusst.

Abbau

Im Menschen werden die Steroide in der Leber durch Hydroxylierung und Konjugation mit Glycin oder Taurin wasserlöslich gemacht und als Gallensäuren über die Galle ins Duodenum (vorderer Teil des Dünndarms) ausgeschieden.

Einteilung

Auszug aus Wikipedia - der freien Enzyklopädie

Infomaterial über Doping downloaden


gendoping.pdf [590 KB]
Muskeln_Gene_&_Leistungssport.pdf [182 KB]